Lieber Homepagegast, wie bereits im Vorwort erwähnt, bin ich ein leidenschaftlicher Wanderer durch die Natur. Sie ist für mich ein Ort der Stille, der Erholung aber auch eine Welt voller Erlebnisse und Sehenswürdigkeiten. Es ist interessant, wie im Frühjahr die Heerschar der gefiederten Sänger ihre Stimmen erheben. Im Morgengrauen stimmen die Amseln ihre Lieder an, bis in die Dämmerung hört man die Nachtigall und Singdrossel. Die Männchen versuchen melodisch die künftige Partnerin zu umgarnen. Sie übertreffen sich in allen Tonlagen, was das Zeug hält. Die Veranstaltung der Pfeifkonzerte erstreckt sich über das erste Halbjahr hinweg, dann schweigen die Naturvirtuosen. Eigenartig. Lediglich Bussarde kreischen noch in den Lüften, Spechte holen sich per Klopfklick eine Made aus dem Baumstamm, wobei sich Baumläufer wegen dem Lärm beschweren. Für mich sind die kostenlosen Aufführungen in freier Wildbahn ein einzigartiges Erlebnis.
Dazu gehört aber, dass man etwas Zeit mitbringt, um zuzuhören und sich umzuschauen! Leider begegne ich immer wieder Menschen, die laut schwatzend, möglichst mit metallisch klickenden Stöcken, meine Wege kreuzen und keinen Blick für ihre Umgebung haben. Ich bedaure sie, weil sie ihr Mitteilungsbedürfnis nicht zu Hause lassen und bin dankbar, dass ich in dieser Hinsicht keine Probleme habe... Wenn ich durch meinen Lemberg gehe, bleibe ich oft stehen,  blicke mich um und lausche, wenn der Wind durch die Bäume rauscht, wie jene sich majestätisch beugen, aber nicht aufgeben und sich immer wieder aufrichten - das macht mich nachdenklich! Unterwegs erkenne ich, was wir doch für eine lebhafte Umwelt besitzen: Rehe schauen mich fragend an, Schmetterlinge setzen sich auf meine Hosen, Schnecken zeigen mir ihre akrobatischen Fähigkeiten und nicht zu vergessen die Künstler der Lüfte, die mit weit aufgerissenem Schnabel dem Schöpfer ihr Loblied singen.
Die Jahreszeiten bieten eine Fülle von Eindrücken.  Für den Fotografen ist das Erwachen und Vergehen immer wieder eine Herausforderung. Da ich, wie gesagt nun Zeit habe, bin ich oft auf dem Sprung mit meiner Kamera, wenn sich die Natur spontan oder mit ihrer Pracht dem Betrachter zur Verfügung stellt. Da die Szenen schnell wechseln können, muss man allerdings auch auf der Hut sein. Da bin ich “natürlich” dabei.
Bei m einen Wanderungen auf die Schwäbische Alb hat mich der Reichtum der Landschaft mit Felsen, Wasserfällen, Burgen, atemberaubenden Fernblicken und die Hügellandschaft der Albhochfläche begeistert. Ich kehre deshalb jedes Mal zurück mit einem Glücksgefühl, einen Teil der Herrlichkeit unserer Erde genossen zu haben. Ich kann meinen Homepagebetrachtern nur empfehlen: Fahrt mal hin!
Ich habe seit 2004 die Jahreszeiten bis 2007 bildlich eingefangen und in dieser Homepage abgeleg t. Natürlich gleichen sich im Laufe der Zeit die Bilder. Daher werde ich ab 2008 nur noch Höhepunkte des Jahres, so wie ich sie erlebte, veröffentlichen. Von dem Einen oder Anderen werde ich immer wieder angesprochen: “ Wozu machst du dir eigentlich diesen Aufwand, da guckt doch sowieso niemand hin”?
Da antworte ich ihnen:
“Mein Freund, die Dichter und Maler hielten auch ihre Eindrücke poetisch oder bildlich fest. Die fragten nicht, ob sie anerkannt werden oder nicht, sondern sie haben ihrem Seelenleben Ausdruck verliehen.” ...
... und das versuche ich auch. basta!
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